route2013

Von Rehburg-Loccum am Steinhuder Meer durch das Saterland an die Nordsee, entlang
der Küste, über die Weser nach Bremerhaven, über Wremen ins „Alte Land“ und schliesslich
zurück ans Steinhuder Meer. Gesamtstrecke ca. 815 km. (26.06.-10.07.2013)

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Anfänglich war die Tour nicht all zu angenehm. Häufige Regenfälle wurden ergänzt durch
Temperaturen im einstelligen Bereich. Der Wind kam teilweise mit bis zu 65 km/h von Nordwest.
Nachts kühlte es teilweise bis auf 6 Grad ab. Als gut erwies sich die Entscheidung, die Tour trotzdem
wie geplant durchzuführen, denn im weiteren Verlauf besserte sich die Wetterlage zusehends,
bis wir zum Schluss wieder Temperaturen um die 30 Grad hatten.

Die Tour war überwiegend problemlos zu absolvieren. Zum Grossteil standen gut befahrbare Radwege
zur Verfügung, diese sind in der Regel auch recht gut ausgeschildert. Erstmalig haben wir auch das iPhone
mit entsprechender Rad-Navigations-Software im Einsatz. Das erleichtert die korrekte, zuverlässige
Streckenführung besonders in Großstädten enorm. Aber auch über Land kann man herrliche,
einsame Wege befahren, wenn man die entsprechenden Parameter in der Routenplanung berücksichtigt.
Immer noch ein Problem ist aber immer noch der enorme Energieverbrauch, den Smartphones entwickeln,
wenn sie zum Navigieren benutzt werden. Wir halfen uns hierbei mit einem Lade-Adapter, der mit
handelsüblichen Mignon-Batterien bestückt werden kann und so das iPhone zügig wieder auflädt.
Das ist aber wegen des Batterieverbrauchs für uns nicht die optimale Lösung. Bis zum nächsten Jahr
muss in dieser Hinsicht eine billigere und vor allen Dingen umweltfreundlichere Lösung gefunden werden,
beispielsweise Aufladung über Solarzellen oder natürlich den Dynamo.

An Campingplätzen hatten wir dieses Jahr wieder die ganze Bandbreite erlebt. Von vorbildlicher
Ausstattung mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis, bis zu spartanisch,grenzwertig und überteuert.
Fairerweise muss aber erwähnt werden, dass das schlechte Wetter der Anfangstage dazu geführt hat,
dass einige Campingplätze trotz Ferienzeit in Niedersachsen und Hamburg noch relativ einsam waren.
Entsprechend war das Serviceangebot manchmal recht dürftig. Restaurants und Einkaufsläden waren geschlossen,
Umstände, die der Reiseradler notgedrungen mit einkalkulieren muss. Denn am Ende einer
Hundert-Kilometer-Tagesetappe abends noch mal 20 Kilometer zum Einkaufen zu radeln, ist auch nicht
jedermanns Sache.

Pasted Graphic

In diesem Jahr hatten wir auch wieder unseren B.O.B-Radanhänger im Einsatz. In diesem waren Zelt,
Schlafsäcke und Isomatten untergebracht, ebenso das Werkzeug. Das Rad war so deutlich leichter,
stand deutlich besser auf dem Seitenständer, wenn zwischendurch geparkt wurde. Der Hänger läuft wunderbar
geradeaus, geht problemlos jede Kurve mit, aber bergauf merkt man ihn teilweise deutlich, ohne aber hinderlich
zu werden. Umständlich ist mitunter das hantieren bei engem Raum, bspw. an Ampelübergängen
oder Radwegabsperrungen, denn das Gespann hat mit Rad und Anhänger doch eine beträchtliche
Länge.

Die gesamte Tour verlief ohne Zwischenfälle und Pannen.

(DK)